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Im Rahmen von Wien modern gaben die Österreichischen Kammersymphoniker am 7. November 1991 im Wiener Konzerthaus ihr offizielles Debüt. Seither hat sich das Orchester ein Repertoire erarbeitet, das fast alle musikalischen Epochen und Stilrichtungen umfaßt. Neben reger Konzerttätigkeit unternahm das Orchester häufig Ausflüge in die Welt des Musiktheaters. Einer der künstlerischen Schwerpunkte liegt auf der Musik des 20. Jahrhunderts sowie auf Zeitgenössischer Musik.
Der künstlerischer Leiter, Ernst Theis, konzipierte 1991 in Zusammenarbeit mit den Wiener Konzertveranstaltern Jeunesse Musicale und Konzerthausgesellschaft das Komponistenförderungsprojekt Komponisten im Porträt (später Zyklus Konfrontation). Neben der Förderung der jungen österreichischen Komponisten-generation war die Pflege der kammerorchestralen Literatur des 20. Jahrhunderts eines der Ziele dieser Konzertreihe, von welcher es zahlreiche Rundfunk-Live-Mittschnitte gibt.
Ausgehend von diesem Zyklus startete das Orchester 1994 ein CD-Projekt (zunächst in Kooperation mit Gramola Austria, seit 1995 aber mit dem deutschen Label Cantate musicaphon Kassel), das bisher vier CDs (Darius Milhaud, Michael Radanovics; Bohuslav Martinu, Werner Steinmetz; Arthur Honegger, Michael Rot; Erwin Schulhoff, Michael Mautner) hervorgebracht hat.
Neben Konzerten im Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus und im Brucknerhaus Linz sowie Gastspielen im Ausland (USA, Europa) treten die Österreichischen Kammersymphoniker bei Festivals wie Wien Modern, Hörgänge, Carinthischer Sommer, NÖ Donaufestival und Haydn-Festspiele Eisenstadt auf, wobei auch immer häufiger Werke der Klassik künstlerische Schwerpunkte bilden.
So entstand in den Jahren 2000 und 2001 die weltweit erste Gesamt-einspielung der Haydn-Klavierkonzerte (ARTS MUSIC, München; Solist: Massimo Palumbo).
"Bühnenerfahrung" sammelte das Orchester mit Ballett (u.a. mit dem Wiener Staatsopernballett in einer Choreographie von Renato Zanella), Oper (UA von Gottfried von Einems "Luzifers Lächeln" an der Wiener Kammeroper, Ernst Krenek: "Die Zwingburg" und "Das geheime Königreich" im Rahmen der Ernst-Krenek-Tage in Wien, Tania Leòn: "Scourge of Hyacinths" in der Regie von Robert Wilson im Festspielhaus St. Pölten) und Musical (West Side Story). Im Rahmen der Festwochen Gmunden wirkten die Österreichischen Kammersymphoniker 1999 gleich bei zwei Bühnenproduktionen mit: beim Schönberg-Kabarett (Eröffnungs-veranstaltung gestaltet von Peter Stein und Maddalena Crippa) und bei der Uraufführung der Oper "So weiß wie Schnee, so rot wie Blut" von Ernst L. Leitner (Libretto: Richard Bletschacher).
Im Laufe der Jahre arbeiteten die Österreichischen Kammersymphoniker mit namhaften Künstlern zusammen, u.a. Solisten wie Anne-Sophie Mutter, Ernst Kovacic, Christian Altenburger, Michael Kofler, Roland Batik, Thomas Larcher, Till Alexander Körber, Sänger wie Sona Ghazarian, Pia Douwes, Brigitte Pinter, Thomas Hampson, Claudio Otelli, Peter Köves, Dirigenten wie Peter Keuschnig, Tania Leòn) und Regisseure wie Peter Stein und Robert Wilson.
Die vielseitige Tätigkeit des Orchesters wird vom BKA Kunst unterstützt.
Seit 1995 werden die Österr. Kammersymphoniker von der Agentur ProArt Service vertreten.

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