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1966 in Portici bei Neapel geboren, erste Studien am Klavier bei seinem Vater.
1975 bis 1979 Sopransolist bei den Wiener Sängerknaben - Tourneen im In- und Ausland.
1985 Matura am Wiener Musikgymnasium, gleichzeitig Studien in Fagott und Gesang am Konservatorium der Stadt Wien.
Danach Studien an der Wiener Musikhochschule: Komposition bei Prof. Urbanner und Dirigieren bei Prof. Österreicher, Diplome mit Auszeichnung.
1992 "magister artium" mit einer Arbeit über Paul Hindemith. Stipendien: Richard Wagner Stipendium, Begabtenstipendium der Wr. Musikhochschule, "Janacek - Sobotka" Stiftung, Förderungen des BM für Unterricht und Kunst.

Komposition
Guido Mancusi schrieb Werke im Auftrag des Konservatoriums der Stadt Wien (Bläserkammermusikzyklus), Jeunesse Musicale (Schlagwerkkonzert), Salzburger Sommerakademie (Konzert für Orchester), Wiener Kammerphilharmonie (Suite für Streichorcherster), Österreichischen Kammersymphoniker (Wien Modern 1993) und für verschiedene Künstler und Ensembles.
1983 - Erster Preis beim "International Music Festival", Tokio.
1992 - UA des Oratoriums "Die Mutter Erde" im Musikverein Wien.
1994 - Juror des "National Children's Music Competition" im ORF.
Ab 1994 Aufnahmeleiter bei KOCH-Records.
1997 - Juror beim Chorwettbewerb - Sängerbund Vorarlberg, und Erster Preis beim "Internationalen Kompositionswettbewerb Franz Schubert" (Wien).

Chorleitung
Von 1988 bis 1996 war er künstlerischer Leiter des Männerchores ehemaliger Wiener Sängerknaben "Chorus Viennensis" mit dem er im selben Jahr den 1. Preis und den Interpretationspreis beim "Franz Schubert" Wettbewerb errang. 1991 den 2. Preis beim Internationalen Chorwettbewerb Marktoberdorf im Allgäu.
Professor für Chorleitung und Dirigieren am Konservatorium der Stadt Wien.

Tätigkeit als Dirigent
Von 1985 bis 1995 leitete er das von ihm gegründete "Barockensemble Vindobona", rege Konzerttätigkeit mit den Schwerpunkten Barock und Klassik.
Erste Engagements führten den jungen Kapellmeister nach St. Pölten, Coburg, an das "Raimundtheater" (Wien) und das "Theater an der Wien". Gleichzeitig assistierte er bei Adam Fischer, bei Riccardo Muti an der Mailänder Scala und bei den Bayreuther Festspielen. Später folgten Engagements an die Opernhäuser in Graz und Kiel.
Von 1997 bis 2000 war Guido Mancusi künstlerischer Leiter der Festspiele "Oper Klosterneuburg", seit 1998 ständiger Gastdirigent des "Konzertorchester Budapest" und der Slowakischen Philharmonie.
Seit 1999 folgte er verscheidenen Engagements an die Wiener Volksoper, der Wiener Kammeroper, dem Schauspielhaus Wien, sowie an die Theater Klagenfurt, Erfurt und Bologna.
2001/02 war er 1. Kapellmeister am Opernhaus Erfurt.
Dirigate bei den Wiener Festwochen, dem Klangbogen Wien, sowie in England (Consort of ancient music London), Argentinien (u.a. Teatro de Bahia Blanca), Japan (Narita Chamber Orchestra u. Takasaki Symphonic Orchestra) und den USA (The NewYork baroque players).
Von 2000 bis 2002 war er Assistent des NÖ Tonkünstlerorchesters bei M° Carlos Kalmar.
Von 2002 bis 2007 war Guido Mancusi Chefdirigent am Landestheater Klagenfurt.

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